Kreative Freiheit und digitale Flexibilität für Hearst Magazine Digital Media

Der Hearst Verlag wurde 1887 gegründet und ist mit über 30 TV-Sendern und mehr als 300 Magazinen, darunter Cosmopolitan, Elle und Harper’s Bazaar heute eine der angesehensten Medieninstitutionen der USA. Alteingesessene Unternehmen wie Hearst bleiben erfolgreich, wenn sie es nicht versäumen sich anzupassen und kontinuierlich zu wachsen. In diesem Fall durch eine flexible Unternehmenslizenz. 

Für die Hearst-Magazine bedeutete Anpassung, digital zu erscheinen. Im Laufe des letzten Jahrzehnts haben Zeitschriften sich in Richtung digitale Medien entwickelt. Die Zahl der Online-Leser und ihre Anforderungen wuchsen rasant. Monotype unterstützte Hearst mit zuverlässigen Fonts und flexiblen Lizenzen.

Neue digitale Wirklichkeit

»Das digitale Erlebnis eröffnet uns mehr Freiheit als vor zehn Jahren«, stellt Theresa Mershon, Creative Director für UX und Produktdesign bei Hearst Magazines Digital Media (HMDM) fest. Was das bedeutet, versteht man, wenn Magazin-Titel uns seit Jahrzehnten unverändert aus Zeitschriftenregalen anstarren.

Achtzehn Marken aus HMDMs Zeitschriften-Portfolio, darunter ELLE.com, Esquire.com, und Cosmopolitan.com, setzen zur Zeit Fonts und Technologie von Monotype ein. Um das Jahr 2009 herum begann das Team von Mershon, diese Titel auf Webfonts umzustellen, um die Seiten für das digitale Publikum zu optimieren.

Web-Schriftarten sind für ein effektives responsives Design unverzichtbar. Wenn Webseiten vergrößert oder verkleinert werden, um auf verschiedene Bildschirmgrößen zu passen, darf dies nicht auf Kosten der Lesbarkeit geschehen. HMDM kann sich bei den eingesetzten Webfonts darauf verlassen, dass der Inhalt sauber und lesbar ist, unabhängig davon, ob die Leser die Texte auf dem Smartphone, Desktop oder Tablet betrachten.

Aber Webfonts waren nur der Anfang.

Die Online-Erfahrung entwickeln

Es reicht nicht aus, Drucksachen online zu replizieren. Digitale Nutzer sind anspruchsvoll. Neue Geräte bevölkern den Markt. Es ist Sache der Verlage, Schritt zu halten. Trotz des Innovationsdrucks haben digitale Verlage beinahe unbegrenzte Möglichkeiten, ihr Produkt und ihr Geschäft zu verbessern, solange sie die Herausforderung annehmen.

HMDM hat gehandelt und seine digitalen Marken auf eine neue Plattform gebracht, die auf Geschwindigkeit, Einfachheit und Anpassungsfähigkeit ausgelegt ist. Jede Website basiert auf einer zugrunde liegenden Struktur, die es Mershons Team ermöglicht, neue Ideen schnell zu ummzusetzen.

»Wir brauchen Flexibilität, um uns an die Veränderungen so anzupassen, wie unser Publikum uns erreicht«, erkennt Mershon. »Das System kann schnell verändert werden und erlaubt es uns, wirklich agil zu sein.«

Fonts sind enorm wichtig, damit dieses System funktioniert. Ohne Schriften sieht jede Website im Wesentlichen gleich aus. »Wir müssen wirklich Font und Farbe einsetzen, um die Identität jeder Marke herauszustellen«, schließt Mershon.

HMDM nutzt Unternehmenslizenzen des Mosaic™-Services von Monotype. Mershons Team erhält so die Freiheit, mit visuellen Ideen zu experimentieren. »Wir können schöne Präsentationen für hochwertige journalistische Arbeit erstellen.«, erklärt Mershon. Ihr Team hat semi-maßgeschneiderte Templates entwickelt, die die Webfonts von Monotype nutzen. Ihren Designern die Freiheit geben, Inhalte  so zu erstellen, wie Leser sie schätzen.

Wir setzen auf Schrift und Farbe, um die Identität jeder unserer Marken zu prägen.

Performance besessen

Eine perfekt gebrandete Website ist wichtig aber nicht viel wert, wenn die Seite ewig lädt. Mershon und ihr Team kennen das oberste Gebot.

»Wir verfolgen einen umfassenden Ansatz für das Design. Unsere Designer arbeiten mit allen Bereichen der Seite und verstehen genau, was sie ändern können und wie sich diese Änderungen auf die Seitenleistung auswirken«, erklärt Mershon. »Hinzu kommt, dass das Engineering ständig fortschreitet, um die Seitengeschwindigkeit zu verbessern.«

Die Arbeit mit Monotype-Schriften macht es einfach, die Seitenleistung ständig zu testen und zu verbessern. Ein Hauptvorteil von Monotype, so Mershon, ist, dass Monotype Webfonts großartig aussehen und schnell geladen werden. Wo jeder Bruchteil einer Sekunde zählt, entscheiden leichte Fonts, die schnell laden. Eine flexible Lizenz bedeutet, dass es praktisch keine Grenzen gibt, was getestet werden kann.

»Unser Ziel ist es, ein Seitenerlebnis zu erschaffen, das die Kunden anspricht, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.«, fasst Mershon zusammen. »Mit Mosaic™ können wir schnell das ändern, was wir tun.«

Blick in die Zukunft

Wenn es im digitalen Zeitalter eine Wahrheit gibt, ist es, dass Veränderung die einzige Konstante darstellt. Der Übergang von gedruckten zu digitalen Plattformen sei beträchtlich, doch noch lange nicht das Ende der Geschichte, so Mershon.

»Die visuelle Identität erweitert und verändert ihren Fokus, wenn unsere Marken ihr Publikum auf verschiedenen Plattformen finden«, führt sie aus. »Cosmopolitans Snapchat-Identität zum Beispiel ist süß, lustig und sehr animiert, während Cosmopolitan auf Instagram eher modisch, schmuck und minimal auftritt.«

»Es ist wichtig, eine konsistente visuelle Marke über alle Kanäle zu spannen«, erklärt Mershon, »Der Schlüssel ist es, die Markenidentität so zu schärfen, dass sie sich so darstellen kann, wie sie das Publikum auf diesem bestimmten Kanal anspricht. Die große Auswahl, die wir mit Mosaic™ bekommen, hilft uns dies zu vollbringen.«

Schrift ist elementar, um ein visuelles Gleichgewicht herzustellen. Marken können so ihre Stimme ändern, ohne dass sie die Verbindung zu ihrem Kern verlieren. Selbst wenn die Kunden-Erfahrung sich wesentlich von einem Kanal zum anderen unterscheidet, der Leser immer weiß, mit welcher der HMDM Zeitschriften er sich verbindet.

Es ist wichtig, eine Marke visuell über die unterschiedlichen Kanäle hinweg zu spannen. Die breite Auswahl, die wir mit Mosaic bekommen, unterstützt uns dabei.

Durch die Zusammenarbeit mit Monotype kann sich HMDM darauf konzentrieren, seinem Publikum die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Anstatt sich Gedanken darüber zu machen, welche Schriftart verwendet werden darf, kann das Design-Team mit der Gewissheit, dass die Schriftarten überall zuverlässig funktionieren, Weblayouts entwickeln, mit ihnen experimentieren und sie verbessern. 

Oder, wie Mershon es gerne ausdrückt: »Unsere Lizenz lässt uns unbesorgt spielen.«

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