Zwei Plattformen, ein Font: Grazia

Die Modebranche lebt von Veränderungen. Sich von der Masse abzuheben ist ein Muss. Grazia ist eine der beliebtesten Wochenzeitschriften Frankreichs und versorgt seine Leser auch zusätzlich dem Onlineportal Grazia.fr mit allen Neuheiten und Trends der Mode- und Kulturszene des Landes. Mit Web-Fonts von Monotype setzte Grazia ein einheitliches Erscheinungsbild von Print- und Onlinemagazin um, das auch die treue Leserschaft begeistert.

Die Aufgabe für Monotype bestand darin, ein Design für Grazia.fr zu entwickeln, das sich stärker an dem berühmten Printmagazin orientierte. Gleichzeitig galt es, die Seite in puncto Suchmaschinenrelevanz und Mobiloptimierung zu verbessern. Projektleiter Jérémie Clevy, Head of Digital bei Grazia.fr, ist sich sicher: „Entscheidend war, dass wir mit der Entwicklung einer besseren User Experience für unsere Besucher nichts komplizierter machen und ihre Bedürfnisse nicht aus den Augen verlieren würden.“

Da Grazia.fr als Erweiterung des Printmagazins gelesen wird, sollte die Onlineversion genauso schön aussehen und gleichzeitig auf unterschiedlichen mobilen Endgeräten funktionieren. – Jérémie Clevy, Head of Digital, Grazia.fr

Hinter Grazia.fr stehen starke Autoren, die für ihre Zielgruppe der 18- bis 45-Jährigen täglich bis zu zehn neue Artikel über Mode, Beauty, Kultur und Zeitgeschehen veröffentlichen. Aktuell zählt die 2009 gegründete Webseite rund 750.000 eindeutige Besucher im Monat. Bei der Umsetzung des neuen Schriftbilds für Grazia.fr spielten natürlich auch die Anzeigenkunden eine Rolle − schließlich ist das Magazin eine wichtige Werbeplattform im Luxussegment.

Das Team von Monotype wählte für das einheitliche Erscheinungsbild von Grazia die Schriftart Gill Sans® aus, die dem im Magazin verwendeten Font am ähnlichsten ist. Das Schriftdesign hatte Eric Gill zwischen 1927 und 1930 für Monotype entwickelt. Auch die Schriften Perpetua® und Joanna® stammen von ihm. Ursprünglich war die Gill Sans® für ein Stirnbrett, ein Schild über einem Buchhandel, kreiert worden. Heute gilt das Design, das auf den Grundsätzen von Typografie-Urvater Edward Johnston beruht, häufig als „Englands Helvetica“. Nie zuvor hatte sich eine vergleichbare, serifenlose Schrift so weit verbreitet wie die Gill Sans. Dass sie nun auch für Grazia.fr zum Einsatz kommt, beispielsweise um etwa die 50 wichtigsten Accessoires für den Strandurlaub aufzulisten oder das Wort sexy aus Sicht eines Victoria-Secret-Models zu definieren, hätte Eric Gill sich wohl kaum erträumen lassen.

Die Verwendung von Web-Fonts hat uns ermöglicht, sowohl die Marke als auch die digitale User Experience fließend weiterzuentwickeln.

Ausschlaggebend für den einheitlichen Online- und Printauftritt von Grazia war die Verwendung von Web-Fonts. Seit diesem Projekt wissen wir bei Monotype auch wie Begeisterung auf Französisch klingt. Die Umgestaltung der Webseite hat nämlich viele „Ooh-la-las“ von Lesern und Mitarbeitern geerntet. Und was vielleicht noch wichtiger ist: Die Web-Fonts konnten den Zeitaufwand für das Design erheblich reduzieren, da sie sich auf unterschiedlichen Endgeräten anwenden lassen und der Text nicht in statischen Bilder umgesetzt werden muss. „Wir wollten ein schickeres und modernes Gesamtbild für Grazia.fr. Die Verwendung von Web-Fonts hat uns ermöglicht, sowohl die Marke als auch die digitale User Experience fließend weiterzuentwickeln“, so Clevy. Durch die Zusammenarbeit mit Monotype konnte Grazia.fr seine Inhalte erfolgreich vereinheitlichen. Mehr noch: Der Content ist dynamischer geworden, durchsuchbar, besser verfügbar und attraktiver für die Leser.

Clevy ist von dem Resultat überzeugt: „Das Ergebnis ist großartig und wir freuen uns über den Fortschritt, den wir durch Web-Fonts erreicht haben. Auch unsere Auffindbarkeit im Netz hat sich deutlich verbessert. Ich bin schon gespannt auf weitere mögliche Projekte mit Monotype − schließlich suchen wir immer Wege, wie wir die Reichweite unserer Webseiten innerhalb der Unternehmensgruppe erhöhen können.“