Fonts für Fahrzeuge, aus dem Augenwinkel lesbar, auf dass der Blick des Fahrers nicht von der Straße weicht

Wenn es um die Armaturen im Fahrzeug geht, spielt das Thema Geschwindigkeit eine wichtige Rolle. Vorbei sind die Zeiten, als es um ein paar Ziffern plus Zeiger und eine Nadel zwischen „Voll“ und „Leer“ ging. Heute müssen die Fahrer visuelle und akustische Informationen zu Standort, Adressbuch und Medien verarbeiten – neben den Daten über den Zustand ihres Wagens. Ingenieure und Designer müssen all dies blitzschnell zugänglich gestalten.

Eine KFZ-Schrift muss nicht nur gut aussehen und die Marke verkörpern, sondern blitzschnell lesbar sein. Wenn man weiß, wie und welche Font-Eigenschaften während des Fahrens die Lesbarkeit beeinflussen, lassen sich Irritationen des Fahrers minimieren. Genau das hat Monotype in einer wegweisenden Studie untersucht.

Mit dem AgeLab des Massachusetts Institute of Technology entwickelte Monotype für eine wissenschaftliche Studie eine preiswerte, flexible und straffe Methode zum Testen der Lesbarkeit von Schriften in Bewegung. Dabei wurden die Rolle typografischer Variablen wie Stil, Größe, Strichstärke, Farbe und Groß-/Kleinschreibung unter die Lupe genommen. Ergebnis: eine humanistische Sans ist unter solchen Bedingungen besser lesbar als technisch-geometrische Typen.

Humanistische Sans überzeugen durch optimaler Lesbarkeit

Ein wichtiger Faktor bei der Erkennung lateinischer Zeichen ist die Offenheit ihrer Buchstaben. Geöffnete Innenräume sorgen für eine größere Unterscheidbarkeit ähnlich geformter Buchstaben. Der Kleinbuchstabe c ist bei dieser Eigenschaft ein guter Prüfstein. Bei geometrisch konstruierten Schriften, wie zum Beispiel der quadratischen Eurostile (aber auch bei der statischen Helvetica®) liegt die Form des Buchstaben c sehr nahe an o und e. Die offen gestaltete Frutiger® dagegen minimiert solche Verwechslungen; außerdem überzeugt sie mit einer großen Mittellänge, so dass auch die Innenräume von Buchstaben wie o, b, d, p, q oder a weit offener angelegt werden können � was wiederum der Lesbarkeit unter Bewegung dient.

Der schnellste Weg zum lesbaren KFZ-Display.

  • Lesbare Schriftarten für ein komfortables Fahrerlebnis
  • Software für die Anpassung an die jeweilige Umgebung
  • Weniger Speicherplatzbedarf durch hoch komprimierte Font-Software
  • Eigene Designer und Ingenieure helfen bei der Wahl und/oder der Anpassung geeigneter Schriften